DIE MACHER DER MUNICH FABRIC START IM GESPRÄCH ÜBER PROZESSE, DIGITALISIERUNG UND POSITIONIERUNG

Über zukünftige Messekonzepte, Digitalisierung, Blockchain und die Beteiligung an der NEW HERITAGE sprachen wir mit den Veranstaltern der MUNICH FABRIC START, Wolfgang Klinder, Sebastian Klinder und Frank Junker.

Starke Konferenzformate, die Ausweitung der Ausstellerfläche und eine homogene, qualitativ hochwertige Angebotsoffensive bilden die wesentlichen Grundlagen für eine auf die Zukunft ausgerichtete Unternehmensstrategie.

Die internationale Messelandschaft ist derzeit in Bewegung. Konzepte werden neu gedacht, Strategien verändert, einige Veranstaltungen stehen vor dem Aus. Wie sieht das Zukunftskonzept der MUNICH FABRIC START aus?

Wolfgang Klinder: Mit der MUNICH FABRIC START haben wir in der Vergangenheit den Grundstein für ein Messeformat gelegt, das über das klassische Messebusiness hinausgeht. Wir bieten einen Rundum-Service, haben erfolgreiche Konferenzformate eingeführt. Die jeweiligen Produktsegmente in ihrer Präsentationsform noch stärker definiert und zugespitzt. Die Trend- und Inspirationsforen weiter ausgebaut.
Darüber hinaus die Ausstellerfläche durch die Bespielung zwei weiterer Hallen erweitert. Durch diese Maßnahmen haben wir eine optimale Ausgangslage und Plattform geschaffen, mit der wir immer wieder dynamisch auf die geforderte Flexibilität der aktuellen Marktentwicklungen reagieren können. Unsere Prämisse liegt nicht auf unbegrenztem Wachstum, sondern auf überzeugenden und zukunftsfähigen Strategien. Immer im Rahmen unserer Möglichkeiten, unseres Know-hows, unserer Erfahrungen und entsprechend dem Feedback sowie den Anforderungen unserer Aussteller und Besucher.

Industrie 4.0, Digitalisierung, E-Commerce, Künstliche Intelligenz, Blockchain … verändern Prozesse und Denkweisen in Industrie und Handel. Wie reagiert die MUNICH FABRIC START darauf?

Frank Junker: Diese Faktoren verändern aktuelle Produktionsprozesse und Vertriebskanäle in allen Stufen der Textil- und Modeindustrie grundlegend. Bereits in der jüngsten Vergangenheit haben wir zu diesen Themenkomplexen Fachkonferenzen mit ausgewiesenen Experten initiiert. Und dieses sehr erfolgreich. Im KEYHOUSE bilden wir Neuerungen und Innovationen auf diesem Gebiet ab und geben einen Ausblick auf zukunftsfähige Materialien und Produktionsprozesse.

Die MUNICH FABRIC START Exhibitions GmbH hat sich jüngst an der NEW HERITAGE beteiligt.

Sebastian Klinder: Wir haben die Entwicklung der New Heritage sehr genau verfolgt und sind von der Professionalität, der Leidenschaft und der Idee dieser noch jungen Veranstaltung für Endkonsumenten beeindruckt. Bereits in den letzten Saisons gab es im Rahmen der MUNICH FABRIC START gemeinsame Projekt-Initiativen, speziell im Umfeld der BLUEZONE. Unsere Beteiligung an der New Heritage ist ein zusätzliches Engagement in ein zukunftsweisendes Produktfeld mit Synergien für alle Beteiligten. Und ist letztendlich ein logischer und konsequenter Schritt für die weitere Positionierung der MUNICH FABRIC START als Garant für hohe Standards, ein leistungsstarkes Produktportfolio und eine auf die Zukunft ausgerichtete Unternehmensstrategie.