ECO ADDITIONALS

Bei nachhaltiger Textilindustrie denken wir meist zuerst an ökologisch angebaute Grundstoffe wie Biobaumwolle oder umweltverträglichere Ausrüstungsverfahren für Stoffe. Dabei gibt es noch viele weitere Komponenten bei der Herstellung von Textilien – die so genannten Zutaten wie Knöpfe, Zipper oder Zierteile.

Die Hersteller der so genannten Additionals haben in puncto Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit längst nachgezogen und bieten eine ganze Reihe innovativer Grundwareneinsätze oder Veredlungsverfahren. Zum Beispiel Hangtags aus Graspapier, Weblabels mit nachhaltig produzierter Baumwolle oder Badges aus Ananasfasern, wie sie zum Beispiel Nilorn für die aktuelle Herbst-/Wintersaison 19/20 auflegt. Aber auch etwas weiter in der Produktionskette hat der Umweltgedanke Einzug gehalten.

Wenn es um die Verarbeitung und Ausrüstung geht, so bietet etwa Matallbottoni in der gleichnamige Serie neue nachhaltige „No Impact“-Finishings mit einer 100% mechanischen Bearbeitung auf Basis von Messing, Bronze, Talmigold und Öko-Alpaka. Und als dritte wichtige Innovationsgruppe nicht zu vergessen sind ganze Produktpaletten an recycelten oder kompostierbaren Materialien zum Beispiel bei Butonia oder CK Creativ Knopf.

Sustainability ist also längst nicht mehr nur ein Thema von Stofflieferanten. Gerade bei den Zutatenherstellern bietet die kommende MUNICH FABRIC START eine Reihe innovativer und nachhaltiger Lösungen.